Cremige Süßkartoffel, Grünkohl & Wildreis Suppe
Wenn draußen die Tage kürzer werden und die Luft kühler wird, gibt es nichts Besseres als eine wärmende Suppe. Meine liebste Art, mich durch den Herbst und Winter zu schlemmen, ist diese cremige Süßkartoffel-Grünkohl-Wildreis-Suppe. Sie vereint die natürliche Süße von Süßkartoffeln mit dem erdigen Geschmack von Grünkohl und dem angenehmen Biss von Wildreis. Das Ergebnis ist eine Suppe, die nicht nur satt macht, sondern auch richtig guttut und voller guter Nährstoffe steckt. Was dieses Rezept so besonders macht, ist, dass es trotz seines vollen Geschmacks relativ schnell auf dem Tisch steht. Ihr lernt, wie man mit einfachen Schritten eine tiefgründige und sättigende Suppe zubereitet, die perfekt für ein gemütliches Abendessen oder als Meal Prep für die Woche ist. Wir schauen uns an, wie die einzelnen Zutaten zusammenspielen, von der sanften Süße der Kartoffeln bis zur leichten Bitterkeit des Grünkohls.

Cremige Süßkartoffel-Grünkohl-Wildreis-Suppe
Der cremige, erdige Geschmack von Süßkartoffeln ist meine liebste Art, die Tage kürzer werden zu lassen. Wenn sie mit Grünkohl und dem nussigen Biss von Wildreis kombiniert werden, ergibt sich eine Suppe, die nicht nur wärmt, sondern auch richtig gut tut. Dieses Rezept ist ein Retter an kühlen Abenden, da es relativ schnell zubereitet ist und man es gut vorbereiten kann. Es ist eine tolle Möglichkeit, viel Gemüse auf leckere Weise zu verarbeiten.
Zutaten und ihre Rolle
Für diese Suppe brauchen wir:
- 2 Esslöffel Olivenöl: Die Basis, um die Aromen zu entfalten. Man kann auch ein neutrales Pflanzenöl nehmen, wenn man möchte.
- 1 große Zwiebel, gewürfelt: Sie gibt eine süßlich-scharfe Grundlage.
- 2 Knoblauchzehen, gehackt: Für Tiefe und Würze. Wer Knoblauch liebt, nimmt ruhig drei Zehen.
- 500g Süßkartoffeln, geschält und gewürfelt: Das Herzstück der Suppe. Sie sorgen für Cremigkeit und eine natürliche Süße. Man kann auch Hokkaido-Kürbis als Alternative nehmen, der hat eine ähnliche Konsistenz und einen milden Geschmack.
- 1 Liter Gemüsebrühe: Die Flüssigkeit, die alles zusammenbringt. Eine gute Bio-Gemüsebrühe macht geschmacklich einen Unterschied. Man kann auch Hühnerbrühe verwenden, wenn man kein Vegetarier ist.
- 200g Grünkohl, Strunk entfernt und grob gehackt: Er bringt Farbe, Nährstoffe und eine leichte Bitterkeit, die gut gegen die Süße der Kartoffeln wirkt. Mangold oder Spinat sind gute Alternativen, sie sind aber schneller gar.
- 150g gekochter Wildreis: Für den Biss und eine nussige Note. Man kann auch eine Mischung aus Wildreis und braunem Reis nehmen, oder schwarzen Reis für eine noch intensivere Farbe. Am besten den Reis nach Packungsanleitung kochen, meist dauert das 20-30 Minuten.
- 150ml Kochsahne (oder pflanzliche Alternative): Macht die Suppe richtig cremig. Eine Kokosmilch (die feste aus der Dose) oder Cashewcreme funktioniert auch gut, gibt aber einen leicht anderen Geschmack. Für eine leichtere Variante kann man auch einen guten Schuss Milch nehmen.
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer: Zum Abschmecken. Geduld beim Abschmecken ist wichtig, da die Süßkartoffeln Süße mitbringen.
- Optional: Eine Prise Muskatnuss: Passt wunderbar zu Süßkartoffeln und Grünkohl.
Schritt-für-Schritt-Zubereitung
- Gemüse andünsten: In einem großen Topf das Olivenöl bei mittlerer Hitze erwärmen. Die gewürfelte Zwiebel darin etwa 5-7 Minuten glasig dünsten, bis sie weich wird. Dann den gehackten Knoblauch dazugeben und weitere 1-2 Minuten mitdünsten, bis er duftet. Vorsicht, dass der Knoblauch nicht verbrennt, sonst wird er bitter.
- Süßkartoffeln garen: Die gewürfelten Süßkartoffeln in den Topf geben und kurz mit anrösten. Dann die Gemüsebrühe angießen, bis die Kartoffeln gut bedeckt sind. Aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und die Suppe etwa 15-20 Minuten köcheln lassen, bis die Süßkartoffeln sehr weich sind. Man kann mit einer Gabel hineinstechen, um die Garheit zu prüfen.
- Pürieren für Cremigkeit: Sobald die Süßkartoffeln weich sind, die Suppe mit einem Stabmixer direkt im Topf cremig pürieren. Alternativ kann man die Suppe in einen Standmixer umfüllen und dort pürieren, aber Vorsicht bei heißer Flüssigkeit! Nicht den ganzen Topf leeren, wenn der Mixer klein ist.
- Grünkohl und Reis hinzufügen: Den gehackten Grünkohl zur pürierten Suppe geben und unterrühren. Etwa 5 Minuten köcheln lassen, bis der Grünkohl weich, aber noch leicht bissfest ist. Dann den gekochten Wildreis dazugeben und alles gut vermischen.
- Abschmecken und verfeinern: Die Kochsahne einrühren und die Suppe nochmals kurz erwärmen, aber nicht mehr kochen lassen, sonst kann die Sahne gerinnen. Mit Salz, Pfeffer und optional einer Prise Muskatnuss abschmecken. Hier ist Geduld gefragt: Erst kosten, dann nachwürzen. Manchmal braucht man mehr Salz, als man denkt, um die Süße der Kartoffeln auszugleichen.
Kochtechniken und Tipps
Das Andünsten von Zwiebeln und Knoblauch bildet die aromatische Basis. Wenn man die Süßkartoffeln kurz mit anröstet, bevor man die Flüssigkeit zugibt, bekommen sie mehr Tiefe. Das Pürieren ist der Schlüssel zur Cremigkeit; ein Stabmixer ist hier ideal, um den Aufwand zu minimieren. Wenn man keine Möglichkeit zum Pürieren hat, kann man die Kartoffeln auch zerdrücken oder die Suppe etwas länger köcheln lassen, bis sie von selbst zerfällt.
Die Kochzeit für den Grünkohl ist entscheidend. Man möchte, dass er gar ist, aber nicht matschig wird. Eine leichte Bissfestigkeit gibt der Suppe Struktur. Wenn Sie Grünkohl verwenden, der sehr zäh ist, können Sie ihn schon etwas früher, vielleicht zusammen mit den Süßkartoffeln, mitköcheln lassen.
Präsentation
Diese Suppe sieht toll aus, wenn sie in tiefen Tellern serviert wird. Ein Klecks zusätzlicher Kochsahne oder ein Schuss gutes Olivenöl darauf sind nett. Frische Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch sind eine schöne Garnitur und bringen zusätzliche Frische. Geröstete Kürbiskerne oder ein paar geröstete Mandelsplitter geben einen zusätzlichen Crunch und sehen hübsch aus. Man kann auch ein paar gekochte Wildreiskörner zum Garnieren aufbewahren.

Diese cremige Süßkartoffel-Grünkohl-Wildreis-Suppe ist ein Beweis dafür, wie einfach und doch wie sättigend gesundes Essen sein kann. Sie wärmt von innen, schmeckt wunderbar erdig und süßlich zugleich und liefert dabei auch noch wertvolle Nährstoffe. Probiert dieses Rezept aus, wenn ihr nach einer nahrhaften Mahlzeit sucht, die sich perfekt für kühle Tage eignet. Wenn ihr möchtet, könnt ihr die Suppe noch mit einem Klecks saurer Sahne oder Joghurt verfeinern oder ein paar geröstete Kürbiskerne darüber streuen für zusätzlichen Crunch. Auch eine Prise geräuchertes Paprikapulver kann dem Ganzen eine interessante Note geben. Habt ihr die Suppe nachgekocht oder eigene Ideen? Teilt eure Erfahrungen und Kommentare gerne unten – ich freue mich darauf, von euch zu hören! Lasst euch diese wärmende Köstlichkeit schmecken.

Cremige Süßkartoffel-, Grünkohl- und Wildreis-Suppe
Eine herzhafte und nahrhafte vegane Suppe mit Süßkartoffeln, Grünkohl und einem Wildreis-Mix.
Zutaten
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2 Zwiebeln
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4 Knoblauchzehen
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1 Stiel Sellerie
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1 Teelöffel getrocknete italienische Kräuter
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1 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver
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2 mittelgroße Süßkartoffeln (ca. 4-5 Tassen gewürfelt)
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190 g / 1 Tasse Wildreis-Mix
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1,2 Liter / 5 Tassen Gemüsebrühe
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1 Teelöffel Vollkorntoast
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2 Esslöffel Nährhefe
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1 Dose Kokosmilch
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2 große Handvoll zerkleinerter Grünkohl
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Salz und Pfeffer nach Geschmack
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.
